Elke Mertens's 1882–1911 Dreißig Jahre russischer Eisenbahnpolitik und PDF

By Elke Mertens

ISBN-10: 3662388057

ISBN-13: 9783662388051

ISBN-10: 3662397145

ISBN-13: 9783662397145

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Es war daher eine Tat voraussehender Vorsorge, daß die Verbindung Ssamara-Taschkent geschaffen wurde, um einen regelmäßigen Güteraustausch zwischen den beiden Reichsteilen zu ermöglichen. übersieht man das Vorgehen der Regierung in diesem Teile des weiten Reiches, so zeigt es hier das Bild, das man auch sonst Gelegenheit hat in Rußland fast regelmäßig zu beobachten, daß nämlich die militärische Sicherheit den ersten Anlaß zum Vorgehen beim Bau der Bahnen gibt. nur daß hier verhältnismäßig bald an die Stelle dieser Notwendigkeit die wirtschaftspolitische Erwägung der Heb~g und Ausnutzung der natürlichen Reichtümer einerseits und anderseits der Befriedigung der wirtschaftlichen Bedürfnisse des Landes getreten ist und offenbar die bestimmende Stelle für das Vorgehen der Regierung für lange Zeit eingenommen hat.

37 den, die Bahn soll ausschließlich durch russisches Gebiet führen, soll mU russichen Mitteln und aus russischem Material hergestellt werden. Gleich zu Anfang störten Meinungsverschiedenheiten die Inangriffnahl1lß des Baus, denn es entstand die Frage, an welchem Ende mit dem Bau begonnen werden solle. Die Wirtschaftspolitik des Finanzministers wies natürlich auf den westliclien Ausgangspunkt der Bahn hin, denn hier konnte am schnellsten auf einen größeren Zugang von Gütern gerechnet werden, wie denn auch der Bau der Bahn in diesem Teile des Landes die Ansiedlerbewegung, die von der Regierung ganz besonders gefördert wurde, begünstigen würde.

Rußland hat aber auch die zweite Aufgabe gelöst, es hat Zentralrußland mit dem Schwarzen Meer2 ) verbunden und drittens endlich die Westgrenze 3 ) des Landes mit Eisenbahnen erreicht. Dabei zeigt ein Blick auf die Karte, daß diese Verbindungen fast ausnahmslos auf dem kürzesten Wege durchgeführt worden sind. In diesen Rahmen gehöl'en auch noch die Verbindungen Petersburgs, das allßerhalb des Wolgabogens liegt, mit dem Innern des Landes. Daß dieses ausgiebige Verbindungen hat, versteht sich eigentlich wohl von selbst, schon weil es militärisch einer der wichtigsten Punkte des Landes ist.

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1882–1911 Dreißig Jahre russischer Eisenbahnpolitik und deren wirtschaftliche Rückwirkung by Elke Mertens


by Daniel
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